Monday, February 8, 2016

Mourinho sah Auba schwach wie nie

Gut für Dortmund: José Mourinho sah Aubameyang schwach wie nie


Was läuft da zwischen „The Special One“ und dem BVB-Boss? 51 Tage nach seiner Entlassung bei Chelsea saß José Mourinho (53) bei Dortmunds 0:0 in Berlin auf Einladung von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (56) auf der Tribüne des Olympiastadions.
Ein privater Besuch, oder muss Thomas Tuchel (42) etwa um seinen Job bangen? Tuchel vor Anpfiff schmunzelnd auf Sky: „Bei einer Niederlage ...“
Watzke zu BILD am SONNTAG: „Das ist keine besondere Sache. Wir sind schon lange befreundet und haben immer Kontakt. Dass er einmal vorbeikommt, haben wir schon länger ausgemacht. Jetzt ist es eben dieses Spiel geworden. Das war aber ein rein privater Besuch und hat mit Borussia Dortmund nichts zu tun.“
Entstanden ist die Freundschaft, als der BVB 2013 Real Madrid im Halbfinale der Champions League rauswarf (4:1, 0:2). Trainer der Königlichen damals: José Mourinho!
Am Vormittag war der Ex-Chelsea-Coach, der Mitte Dezember bei den „Blues“ entlassen wurde, zusammen mit seinem Assistenten Rui Faria (40) per Privatflieger in Berlin eingeflogen.
VergrößernJose Mourinho neben Hans-Joachim Watzke
Star-Trainer José Mourinho (l.) neben BVB-Boss Hans- Joachim Watzke auf der Ehrentribüne des Berliner OIympiastadions
Foto: Fishing4
Vorm Spiel aß das Trio zusammen beim Italiener „Il Punto“ in Mitte. Mourinho (mit dunklem Wintermantel) sitzt während der 90 Minuten zwischen seinem Co-Trainer und Watzke, spielt immer wieder mit seinem Smartphone.
Gut für den BVB: Der Portugiese sieht Aubameyang schwach wie nie! Der Top-Torjäger (20 Treffer) ist komplett abgemeldet, hat nur 11 Ballkontakte und verliert fünf seiner 6 Zweikämpfe.
Erstmals in dieser Saison bleibt er ohne einen einzigen Torschuss! Nach 72 Minuten ist Schluss. Tuchel: „Ich wechsele ihn ungern aus. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass er im Spiel drin war.“ So konnte er bei Mourinho keine Pluspunkte sammeln.
Warum das gut für den BVB ist: „Afrikas Fußballer des Jahres“ war zuletzt trotz Vertrags bis 2020 immer wieder mit Top-Klubs wie Paris, Barcelona und Manchester United in Verbindung gebracht worden.
Und bei United soll Mourinho im Sommer Nachfolger von Louis van Gaal (64/Vertrag bis 2017) werden. Laut BBC haben die Berater des Portugiesen bereits die Verhandlungen aufgenommen. Auf einen Aubameyang in dieser Form wird er als Einstandsgeschenk aber wohl verzichten können...

BVB-Stars beim Basketball

Basketball-Fans: Watzke, Tuchel, Hummels, Schmelzer und Piszczek (v.l.)



Haben die jetzt etwa die Sportart gewechselt?
Am Nachmittag spielte Dortmund noch bei der Hertha (0:0), am Abend ging es für Boss Watzke, Trainer Tuchel sowie die Spieler Hummels, Schmelzer und Piszczek dann zum Basketball!
VergrößernHummels (2.v.l.) hat Spaß mit Alba-Maskottchen Albatross
Hummels (2.v.l.) hat Spaß mit Alba-Maskottchen Albatross
Foto: Camera4
Dort schauten sie sich das Spiel Alba gegen Ludwigsburg (74:78) an.
Erklärung für den Blitz-Besuch: Der BVB hat seit Sommer 2015 eine Kooperation mit dem Hauptstadt-Klub. Die Verantwortlichen tauschen sich zum Beispiel in den Bereichen Merchandising und Kommunikation aus.
Aber nicht nur beim Basketball, auch Stunden vorher beim Fußball lohnte sich der Blick auf die Tribüne...
VergrößernGebannt verfolgt die BVB-Delegation das Geschehen auf dem Parkett
Gebannt verfolgt die BVB-Delegation das Geschehen auf dem Parkett
Foto: Camera4
Star-Trainer Jose Mourinho (53) tauchte im Olympia-Stadion auf. Gemeinsam mit seinem Assistenten Rui Faria und BVB-Boss Watzke schaute er sich auf dessen Einladung hin die Partie Hertha – BVB an. Vorm Spiel war das Trio zusammen beim Italiener. Im Privat-Flieger war der Portugiese zuvor in die Hauptstadt geflogen.

Hertha nervt BVB mit cleverer Defensive

Taktik-Analyse: Hertha BSC nervt Borussia Dortmund mit cleverer Defensive


Obwohl Borussia Dortmund und Hertha BSC Tabellennachbarn sind, waren die Rollen vor ihrem Duell klar verteilt: Der BVB schnappte sich den Ball, Hertha konzentrierte sich auf die Verteidigung.
Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic deckte Mats Hummels und ließ den BVB-Kapitän nicht aus den Augen. Sein Offensivpartner Darida orientierte sich an Weigl, ließ diesen nicht ins Spiel kommen. Damit konterte Hertha die Stärken des BVB: Diese bauen ihr Spiel am liebsten über die halblinke Seite auf, mit Hummels, Weigl und Linksverteidiger Schmelzer.
Die Hertha lenkte den Spielaufbau auf Dortmunds schwächere halbrechte Seite. Sokratis wurde dort nicht gedeckt und musste oft das Spiel gestalten; eine Rolle, in der sich der Grieche nicht wohlfühlt.
Herthas Strategie zeigte Wirkung: Dortmund musste verstärkt über die rechte Seite angreifen. Hier half Herthas Außenstürmer Haraguchi in der Defensive aus. Er fiel teilweise als fünfter Verteidiger in die Abwehrkette.
Im Zentrum stand Hertha kompakt, auf den Flügeln deckten sie eng – Gift für Dortmunds Spiel.
Nach der Pause gelangte Dortmund öfter in die Hertha-Hälfte. Gündogan tauschte mit Castro die Seiten, spielte nun halblinks. Sokratis bediente von halbrechts aus Gündogan auf der halblinken Seite.
Dortmund konnte nun die offensiven Stärken von Schmelzer und Linksaußen Reus besser nutzen. Doch sobald sie an den gegnerischen Strafraum kamen, verteidigte Hertha im Acht-Mann-Block. Der BVB biss sich fest – Hertha verteidigte zu kompakt für Tuchels Dortmunder.

Saturday, February 6, 2016

Tuchel will Reus zum „Monster“ machen

Diese Ankündigung ist ungeheuerlich!
Dortmunds Trainer Thomas Tuchel (42) kann gegen Hertha wieder auf seinen Star Marco Reus (26) zählen. Die muskulären Problemchen sind überwunden. Aber: Zur Top-Form fehlt wohl noch ein Quäntchen.

  Thomas Tuchel will Marco Reus zum „Monster“ machen
Marco Reus spielt eine starke Saison (9 Liga-Tore/ 3 Vorlagen). Tuchel sieht trotzdem noch Luft nach oben

Foto: Getty Images
Oder wie es Tuchel formuliert: „Es ist bei ihm ein längerer Prozess. Wir – und vor allem auch Marco – tun alles, dass er das Monster wird, das er sein kann.“
Tuchel will Reus zum Monster machen. Wie meint er das denn?
Der Mittelfeldstar donnerte vergangene Woche im Privat-Jet nach München. In der Praxis von Ex-Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ließ er sich von Star-Ostepath Hub Westhovens untersuchen. Weitere Behandlungen sollen folgen.

Das Ziel: Reus soll nach seinen zahlreichen Verletzungen (u. a. an Sprunggelenk und Adduktoren) das volle Vertrauen in seinen Körper zurück gewinnen – um dann auf dem Platz zu explodieren. Tuchel: „Wir sind zusammen auf der Suche nach dem medizinischen Durchbruch.“
Ob‘s schon heute klappt? Mit einem Sieg gegen Verfolger Berlin könnte der BVB den Vorsprung auf Platz drei auf 13 Punkte ausbauen. Die Zweitmeisterschaft wäre fast perfekt, die Qualifikation für die Champions League so gut wie in der Tasche.




Trainer Thomas Tuchel
Trainer Thomas Tuchel
Foto: Gerd Scheewel
Tuchel: „Das wissen wir ganz genau, ist unser erklärtes Ziel. Wir können einen großen Schritt machen.“
Wichtig wär‘ ein Sieg auch, um an Bayern (8 Punkte vor) einigermaßen dran zu bleiben. Zu den Querelen in München sagt Tuchel: „Wir nehmen das natürlich wahr. Ich glaube aber nicht, dass es Sinn macht, zu hoffen und sich ablenken zu lassen. Vielleicht stärkt es die Bayern ja auch.“

Friday, February 5, 2016

Reus besteht Härtetest




Marco Reus (26/Foto) hat den Härtetest für das Spiel morgen in Berlin bestanden.
VergrößernBorussia Dortmund: Marco Reus fit für Hertha
Marco Reus war unter der Woche sogar in München zur Behandlung bei Ex-Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
Foto: Gerd Scheewel
Gestern machte der Mittelfeld-Star das Mannschaftstraining komplett mit, wirkte fit und hatte keine Probleme mehr. Vergangene Woche hatte Reus gegen Ingolstadt (2:0) angeschlagen gefehlt.

Gute Nachrichten auch von Ilkay Gündogan (24) und Nuri Sahin (27). Gündogan ist nach überstandener Erkältung zurück. Sahin war gestern ebenfalls voll im Teamtraining. Nach endlosen Leistenproblemen (kein Einsatz diese Saison) ist der Mittelfeldspieler auf gutem Weg zum Comeback.

Tuchel kann schon Zweitmeister werden




Ballert sich Dortmund nach den Bayern endgültig zum zweit-einsamsten Klub der Bundesliga?
Der Rückstand auf den Tabellenführer aus München beträgt acht Punkte. Gewinnt der BVB morgen (15.30 Uhr/Sky und BILD.de-Liveticker) bei Verfolger Hertha, wären‘s gar 13 Punkte Vorsprung auf Platz drei. Und die Vizemeisterschaft damit (fast) sicher.
Tuchel kann schon (fast) Zweitmeister werden!
Klingt nach Langeweile für die Fans. Aber für Trainer Thomas Tuchel (42) wäre es in seiner Premieren-Saison der absolute Traumstart. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (56): „Die direkte Qualifikation für die Champions League ist der entscheidende Titel für uns.“ Die wäre Borussia mit diesem Mega-Vorsprung wohl kaum noch zu nehmen (nötig ist mindestens Platz drei).
VergrößernKopfball von Mats Hummels
Beim 3:1 im Hinspiel traf Mats Hummels per Kopf zum 1:0. Auch jetzt ist der Kapitän wieder in Topform
Foto: Jan Hübner
Ganz wichtig für Dortmunds Zukunft!
Nach den gescheiterten Transfers im Winter wartet auf Manager Michael Zorc (53) im Sommer viel Arbeit. Mit eingeplanten Champions-League-Millionen (rund 40 Mio Euro Minimum) würde ihm die deutlich leichter fallen.
► Zorc kann neue Stars sowohl mit sportlicher Perspektive als auch finanziell nachDortmund locken.
► Bei Mkhitaryan, Hummels und Gündogan laufen 2017 die Verträge aus. Alle drei sollen vorzeitig verlängern. Dass sie international auf der größten Bühne stehen können, dürfte dafür Grundvoraussetzung sein.
Und Tuchel? Mit 13-Punkte-Polster kann sich der Trainer entspannt in die Titel-Jagd stürzen. Vor allem im DFB Pokal und in der Euro League rechnet sich Dortmund Chancen auf einen Triumph aus. Und sollten die Bayern noch schwächeln, könnte er als Zweitmeister sogar einen Angriff auf die Meisterschaft starten.

Dortmund verlängert mit Weidenfeller

Borussia Dortmund: Roman Weidenfeller verlängert Vertrag bis 2017

Roman Weidenfeller wurde als Dortmunder Nummer 1 vor der Saison von Neuzugang Roman Bürki abgelöst

Foto: Sport Moments

Seit Beginn der Saison ist er zwar nur noch die Nummer 2 – doch Roman Weidenfeller (35) ist mit dem schwarz-gelben Herzen immer noch voll dabei!
Der Weltmeister hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund um ein weiteres Jahr bis 2017 verlängert.

VergrößernIn der Bundesliga sitzt Weidenfeller in dieser Saison als zweiter Mann auf der Bank
In der Bundesliga sitzt Weidenfeller in dieser Saison als zweiter Mann auf der Bank

Foto: jb-sportfoto/Bywaletz
BVB-Manager Michael Zorc am Freitag: „Roman war und ist mit seiner sportlichen und menschlichen Qualität ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders und weist ein hohes Maß an Identifikation auf.“

Geteilter Torwart-Job

Gleich zum Saisonstart hatte Neu-Trainer Thomas Tuchel (42) sich für einen Torwart-Wechsel entschieden und den Schweizer Bürki zur neuen Nummer 1 gemacht.
Die neue Aufgabenteilung im BVB-Tor: Bürki steht in Bundesliga und DFB-Pokal (zuletzt beim 2:0 in Augsburg) im Tor, Weidenfeller hält den Kasten in der Europa League sauber.
Weidenfeller nach seiner Unterschrift happy: „Ich fühle mich nach 14 Jahren heimisch in Dortmund. Ich bin glücklich und dankbar, auch weiterhin ein Teil der neuen, positiven Entwicklung des BVB zu sein.“

VergrößernWeidenfeller und seine Ehefrau Lisa erwarten im Frühjahr einen gemeinsamen Sohn
Weidenfeller und seine Ehefrau Lisa erwarten im Frühjahr einen gemeinsamen Sohn

Foto: Gerd Scheewel
Weidenfeller ist der dienstälteste Spieler im Kader. Er war 2002 vom 1. FC Kaiserslautern zum BVB gewechselt.
Grund zur Freude hat Weidenfeller auch im Privaten: Gemeinsam mit seiner Frau Lisa erwartet er einen Sohn.